LYRIKBOX
WOLKENPOESIE
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OHNMACHTSKREISE
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WÖRTERSALZ
MORGENLICHTER
Ab durch die Lücke
Adagio
Bilderzeit
Blauer Opal
Der erste Schnee
Die Form von Trost
Die letzte Glut
Die Nussknackerin
Die Rose
Die Wassernymphen
Ein blumiger Tag
Ein Fingerhut voll Schlaf
Eisblumen
Frühlingstraum
Gleitend hin zur Mitte
Hänsel und Gret
Herzzeitlose
Höckerschwan
Im Hafen des Herzens
Lüftungsphase
Mond
Oktober
Papaver nudicaule
Schatten
Tollwut
Vom glücklichen Schwein
Zislaute
PROJEKTE
KONTAKTE
DAS GÄSTEBUCH


Herr Huber, ein Bauer mit Schweinegezücht,
war stolz auf sein rosiges Hartborstenvieh.
Sein Eber, der war, und dies ist kein Gerücht,
der beste von zwanzig beim Schöngrunzgrandprix.  

Sein Schweinchen war riesig und litt niemals Not,
das Fresschen vom Pharmakonzern produziert,
gesponsert, doch weh, eines Morgens lag's tot,
als fluoreszenter Mutant ist's krepiert.  

Trotz Pressebestechung der Zuchtindustrie
und Schweigegelöbnis in bar auf die Hand,
stand's mahnend in Lettern, so groß wie noch nie:
SKANDAL! auf dem Blättchen vom Tierschutzverband.  

Ein Jahr ist's nun her, und ich ess' mein Kotelett
vom glücklichen Schwein, doch im Magen liegt's schwer.
Und Nachts sinn ich skeptisch im heimischen Bett...
Wo kommt dieses grünliche Leuchten bloß her?

 
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