LYRIKBOX
WOLKENPOESIE
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WÖRTERSALZ
MORGENLICHTER
Ab durch die Lücke
Adagio
Bilderzeit
Blauer Opal
Der erste Schnee
Die Form von Trost
Die letzte Glut
Die Nussknackerin
Die Rose
Die Wassernymphen
Ein blumiger Tag
Ein Fingerhut voll Schlaf
Eisblumen
Frühlingstraum
Gleitend hin zur Mitte
Hänsel und Gret
Herzzeitlose
Höckerschwan
Im Hafen des Herzens
Lüftungsphase
Mond
Oktober
Papaver nudicaule
Schatten
Tollwut
Vom glücklichen Schwein
Zislaute
PROJEKTE
KONTAKTE
DAS GÄSTEBUCH


So fein skizziert, zu Bogen hingeschwungen,
lässt Kreide ihn auf dunklem Schiefer treiben.
In weißen Linien hat er Form errungen,
in Farben, die ihn uns als Schwan beschreiben.

Zur Mitte hin, in Schnörkelschrift geschlungen,
vermag rein nichts es rahmend zu beleiben.
Ein Wort hat nie ins starre Bild gezwungen,
was Spiegel ist, wird immer gleitend bleiben.

So gilt's auch uns in Rahmen einzupassen,
als Bild, bekannt, wie wir denn allen scheinen.
Gesamthaft lassen wir uns nie erfassen.

Sind Aquarell und Spiegelung im Feinen,
wo wir die Farbe klar zerfließen lassen,
zur Mitte hin, und alles in uns einen.

 
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