LYRIKBOX
WOLKENPOESIE
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HERZFLÜSTERN
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OHNMACHTSKREISE
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WÖRTERSALZ
MORGENLICHTER
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Adagio
Bilderzeit
Blauer Opal
Der erste Schnee
Die Form von Trost
Die letzte Glut
Die Nussknackerin
Die Rose
Die Wassernymphen
Ein blumiger Tag
Ein Fingerhut voll Schlaf
Eisblumen
Frühlingstraum
Gleitend hin zur Mitte
Hänsel und Gret
Herzzeitlose
Höckerschwan
Im Hafen des Herzens
Lüftungsphase
Mond
Oktober
Papaver nudicaule
Schatten
Tollwut
Vom glücklichen Schwein
Zislaute
PROJEKTE
KONTAKTE
DAS GÄSTEBUCH


Es hat zur Sonnen- Stunde
des Morgens nicht gesträhnt,
der Hahn schon Gold im Munde
und Fuß, wenn's -tau noch gähnt.

Und grüne Jungfern schneiden
den Nelken ihren Bart.
Herr Lattich muss gar leiden,
durch Hufhornhaut, recht hart.

Die Glockenblumenbimmel
erklingt zur Mittagszeit.
Frau Stinkwurz stinkt zum Himmel,
dies tut der Ake leid.

Die Kugeldistel kugelt
sich distlig kugelrund,
und ach so mancher googlet,
was blüht zur Mittagsstund.

Am Abend Gräser zittern,
ich hab's noch nicht erwähnt,
wenn's Löwenmaul sie wittern,
und dieses heftig gähnt.

Der Mohn träumt süß im Schlafe,
noch süßer träumt der Klee,
er zählt die Garbenschafe
und manch Kamel-ie.

 
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