Es schien der
Mond, s'ward in den Sümpfen Nacht,
im Becken
eines Sees, auf zarten Wogen,
und Wolken, dort, im Traumerwarten zogen
durchs
Spiegelreich von Wassernymphen sacht.
Mir klang ein Lied, und ich, der töricht rief,
wer hernach
sänge, musst' mit Sehen ringen,
erlag wie
mancher dem Sirenensingen,
ging hin zum
Ufer, in das Röhricht tief.
Ein nackter
Leib mich an sich weiden ließ,
und
Sumpfgestrüp dort auf dem Wege rankte.
Als unter mir
der Steg so rege wankte,
ein Augenpaar
mich gleich ins Leiden wies.
Und ich, der
trotz Gefahren selten wich,
wollt hin zu
dieser Freudenqelle staken,
vernahm an
selber Unheilsstelle Quaken;
mir ward, als
träfen gleich zwei Welten sich.
Morast gewahrte
sich der reichen Last.
Mein letztes
Stündchen schien ganz tief zu schlagen,
und da
begann's, wie ich nun schlief ,zu tagen;
nun lock ich
dich des Nachts zur Leichenrast...