Im Ahnen dessen, was sich
baldig schönt,
bebildert Morgentau verschlossne Säume.
Verschlafen ruht, was mit Rubin bekrönt,
gleich Spiegeln samtverhängter Innenräume.
Die Knospe öffnet weihend sich dem Licht,
lässt all ihr Sein in feinste Ader fließen,
die sich verästelnd grüne Hüllen bricht,
um blätternd, rot die Wunden zu verschließen.
So blüht sie auf und duftet ungleich fein
der Liebe hin, in keinem Wort zu fassen,
um selber uns Verschwiegenes zu sein,
Momente, die uns zart erröten lassen.