Wenn Nebel sich in lauen Herbstesbrisen
weiten,
ist Luna’s Rund mit milchigtrübem Hell
gefüllt,
wenn Träume sich in Vollmondnacht auf Wiesen
breiten,
dann sieh, wer dort am See in weißes Fell
gehüllt.
Es scheint, als sei der Schönheit jeder Wert
entschwunden;
bei deiner Anmut selbst, verblasst der Himmel
schier.
Dem Altern, längst, hast du das Zeitenschwert
entwunden;
ein Zauber krönt dein stolzes Haupte,
Schimmel. Hier
ein Horn von Mondensilber du ins Bilde webst,
alsdann mein Traum in deinem Aug ersterben will.
Im Lidschlag meines Zweifels baldig wilde
bebst.
Dein Blick wird um mein aller leidvoll’ Werben
still.
Der Vollmond milchigtrüb durch Trauerweiden
scheint.
Betrübt mein Herz bei deinem Weltenscheiden
weint.