LYRIKBOX
WOLKENPOESIE
GEDANKENFERNE
HERZFLÜSTERN
FIEBERHAUT
OHNMACHTSKREISE
ZAUBERWELTEN
Die magische Stunde
Blauer Traum
Meerjungfrauensund
Sternenstaubträume
Samhain
Weisser Schimmel
Im Garten der Götter
Blodeuwedd
Loreley
WÖRTERSALZ
MORGENLICHTER
PROJEKTE
KONTAKTE
DAS GÄSTEBUCH


Wenn Nebel sich in lauen Herbstesbrisen weiten,
ist Luna’s Rund mit milchigtrübem Hell gefüllt,
wenn Träume sich in Vollmondnacht auf Wiesen breiten,
dann sieh, wer dort am See in weißes Fell gehüllt.  

Es scheint, als sei der Schönheit jeder Wert entschwunden;
bei deiner Anmut selbst, verblasst der Himmel schier.
Dem Altern, längst, hast du das Zeitenschwert entwunden;
ein Zauber krönt dein stolzes Haupte, Schimmel. Hier  

ein Horn von Mondensilber du ins Bilde webst,
alsdann mein Traum  in deinem Aug ersterben will.
Im Lidschlag meines Zweifels baldig wilde bebst.
Dein Blick wird um mein aller leidvoll’ Werben still.  

Der Vollmond milchigtrüb durch Trauerweiden scheint.
Betrübt mein Herz bei deinem Weltenscheiden weint.

 
Top