LYRIKBOX
WOLKENPOESIE
GEDANKENFERNE
HERZFLÜSTERN
FIEBERHAUT
OHNMACHTSKREISE
Rot
Tote Fliege
Süsses Gift
Hinter den Masken
Sie
Sehnsuchtsmalerei
Im letzten Wort
Schösse der Nacht
Die Puppennäherin
Die Möwe
Rose und Nelke
Portugiesische Galeere
Wintersturm
Winter
Winterherz
Hunger
Jenseitspfade
Neonnacht
ZAUBERWELTEN
WÖRTERSALZ
MORGENLICHTER
PROJEKTE
KONTAKTE
DAS GÄSTEBUCH


Ein Mond, so fahl, durch nächtlichschwarze Weiden scheint,
durch Zweige, welche sich auf seltsam düstre Weise regen.
Geäste, welches hier im Diesseitsscheiden weint,
und Schatten, dort, auf ihren Jenseitsreisewegen.  

Die kalte Angst, die hier in diesem Moor verkehrt
umgibt mit dunklen, ohnmachtsgleichen Dingen sich.
 Der Raben Höhnen sich als Todeschor vermehrt,
und tausend Geisterechos, die umsingen dich.  

Die unheilvollen Klagelieder werben still,
wo Vögel Nacht in weite Himmelsräume tragen.
Wo trübes Mondenlicht bald selbst ersterben will,
gibt’s Pfade nur, die weit in Jenseitsträume ragen.

 
Top