Der Wolkenmütter sanft entbehrte
Weihnachtsträume
entschlummern sich der Bläue, die einst Heimat
war.
Kristallerwachsen schweben zarte
Himmelsfläume,
von Licht umkörpert, federleicht und
wunderbar.
Ein dichter Kranz bekrönt das Winterhaupt der
Bäume,
Vermählung feiernd hier vorm weißen Traualtar,
wird Schleier jener Braut vom
Weidenhochzeitspaar
und wird Gewand dezemberkalter Eisessäume.
Dem Winterfest begegnend, pocht mein Herz das
seine,
das stumme Sehnen in die Zaubernacht hinein,
schlägt einsam jenem Fest entgegen, ganz
alleine,
entschläft, um selber winterkalt sich zu
entzwein.
So wie ich wehmutsvoll die Flocken still
beweine,
wird weihnachtsflimmernd bald sein Sterben
sein.