LYRIKBOX
WOLKENPOESIE
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FIEBERHAUT
OHNMACHTSKREISE
Rot
Tote Fliege
Süsses Gift
Hinter den Masken
Sie
Sehnsuchtsmalerei
Im letzten Wort
Schösse der Nacht
Die Puppennäherin
Die Möwe
Rose und Nelke
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Wintersturm
Winter
Winterherz
Hunger
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Neonnacht
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MORGENLICHTER
PROJEKTE
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DAS GÄSTEBUCH


Der Wolkenmütter sanft entbehrte Weihnachtsträume 
entschlummern sich der Bläue, die einst Heimat war.
Kristallerwachsen schweben zarte Himmelsfläume,
von Licht umkörpert, federleicht und wunderbar.  

Ein dichter Kranz bekrönt das Winterhaupt der Bäume,
Vermählung feiernd hier vorm weißen Traualtar,
wird Schleier jener Braut vom Weidenhochzeitspaar
und wird Gewand dezemberkalter Eisessäume.  

Dem Winterfest begegnend, pocht mein Herz das seine,
das stumme Sehnen in die Zaubernacht hinein,
schlägt einsam jenem Fest entgegen, ganz alleine,  

entschläft, um selber winterkalt sich zu entzwein.
So wie ich wehmutsvoll die Flocken still beweine,
wird weihnachtsflimmernd bald sein Sterben sein.

 
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