LYRIKBOX
WOLKENPOESIE
GEDANKENFERNE
HERZFLÜSTERN
FIEBERHAUT
OHNMACHTSKREISE
Rot
Tote Fliege
Süsses Gift
Hinter den Masken
Sie
Sehnsuchtsmalerei
Im letzten Wort
Schösse der Nacht
Die Puppennäherin
Die Möwe
Rose und Nelke
Portugiesische Galeere
Wintersturm
Winter
Winterherz
Hunger
Jenseitspfade
Neonnacht
ZAUBERWELTEN
WÖRTERSALZ
MORGENLICHTER
PROJEKTE
KONTAKTE
DAS GÄSTEBUCH


Umranken zart, so mannigfach, die Blumentriebe
des Menschen Glück und seine bittre Not:
Die Rose steht, so heisst’s, für manche Liebe,
die weisse Nelke ist’s bei unsrem Tod.  

So gleicht auch unser Menschensein dem Blühen,
zu Anfang nur als Knospe, hin zur Fülle.
Die Seele wächst und strahlt in rotem Glühen
und ahmt der Rose pralle Sommerhülle  

Erhaben ist des Menschen banges Streben
der Rose ein Gefäss von Glas zu sein,
doch selbst die Allerschönsten welken.  

Zu kurz ist unser aller Menschenleben;
im Rosenwinter geht die Seele ein,
beklagt, beweint mit weissen Nelken.

 
Top