LYRIKBOX
WOLKENPOESIE
GEDANKENFERNE
HERZFLÜSTERN
FIEBERHAUT
OHNMACHTSKREISE
Rot
Tote Fliege
Süsses Gift
Hinter den Masken
Sie
Sehnsuchtsmalerei
Im letzten Wort
Schösse der Nacht
Die Puppennäherin
Die Möwe
Rose und Nelke
Portugiesische Galeere
Wintersturm
Winter
Winterherz
Hunger
Jenseitspfade
Neonnacht
ZAUBERWELTEN
WÖRTERSALZ
MORGENLICHTER
PROJEKTE
KONTAKTE
DAS GÄSTEBUCH


Es liegt zerschellt ein Fischerboot
 und auf ozeanschwarzen Planken
lassen Wellen und der nasse Tod
den Seemann müde wanken.  

Des Seemanns weher Heiwärtsblick,
der hin zur Möwe drängt,
ist wie ein allerletzter Hoffnungsstrick,
an dem müd’ sein Leben hängt.  

Wellenbrecher, blaue Weiten.
Die Nacht folgt auf die Dämmerstund. 
Und im Mahlstrom der Gezeiten
sinkt ein Leben auf den Grund.  

Die Möwe stürzt sich von der Klippe,
ein Schrein begleitet ihre Kreise -
widerhallt vom Meeresfelsgerippe
als traurigschöne Seemannsweise.

 
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