LYRIKBOX
WOLKENPOESIE
GEDANKENFERNE
HERZFLÜSTERN
FIEBERHAUT
OHNMACHTSKREISE
Rot
Tote Fliege
Süsses Gift
Hinter den Masken
Sie
Sehnsuchtsmalerei
Im letzten Wort
Schösse der Nacht
Die Puppennäherin
Die Möwe
Rose und Nelke
Portugiesische Galeere
Wintersturm
Winter
Winterherz
Hunger
Jenseitspfade
Neonnacht
ZAUBERWELTEN
WÖRTERSALZ
MORGENLICHTER
PROJEKTE
KONTAKTE
DAS GÄSTEBUCH


Die Nadel ruht in ihrer rechten Hand,
in ihrer Linken hält sie Stoffe, grau.
Sie formt die Teile, säumt den Fransenrand
und näht für ihre Zauberpuppenschau  

dem Püppchen Kopf und Glieder ganz gewand
zusammen, all die Stoffe, fein und rau.
Sie fügt gekonnt aus alten Knöpfen, Tand,
am Schluss hinzu die beiden Augen, blau.  

Beginnen kann die Puppenspielerei.
Sie macht die Lichter aus, die Kerzen an,
spricht ihren ersten Hexenzauberbann, 
 
stößt Nadeln tief in ihren Flickenmann.
Der Brust entweicht ein hasserfüllter Schrei;
beginnen kann die Voodoozauberei!

 
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