Entreiße dem Dunkel die Samen der Stille
und sähe die Schatten in keimende Nacht.
Es schwärzen sich baldig nun Herz und Pupille;
in ihnen ein Sehnen, ein Sehnen erwacht.
Es ranken sich Schöße um meinen Verstand;
sie keimen und fruchten zu sternloser Stund.
Sie bersten, vertrocknen im Hohlraum der Hand,
verbrennen, verbrennen den essenden Mund.
Ich flechte mir Blüten des Blutes ins Haar,
ins Herze mir Wurzeln und Dornengezweig.
Mein Träumen wird Schlafen, das Werden zum
War,
wenn ich mich vorm Tode, vorm Tode verneig.