LYRIKBOX
WOLKENPOESIE
GEDANKENFERNE
HERZFLÜSTERN
FIEBERHAUT
OHNMACHTSKREISE
Rot
Tote Fliege
Süsses Gift
Hinter den Masken
Sie
Sehnsuchtsmalerei
Im letzten Wort
Schösse der Nacht
Die Puppennäherin
Die Möwe
Rose und Nelke
Portugiesische Galeere
Wintersturm
Winter
Winterherz
Hunger
Jenseitspfade
Neonnacht
ZAUBERWELTEN
WÖRTERSALZ
MORGENLICHTER
PROJEKTE
KONTAKTE
DAS GÄSTEBUCH


Entreiße dem Dunkel die Samen der Stille
und sähe die Schatten in keimende Nacht.
Es schwärzen sich baldig nun Herz und Pupille;
in ihnen ein Sehnen, ein Sehnen erwacht.  

Es ranken sich Schöße um meinen Verstand;
sie keimen und fruchten zu sternloser Stund.
Sie bersten, vertrocknen im Hohlraum der Hand,
verbrennen, verbrennen den essenden Mund.  

Ich flechte mir Blüten des Blutes ins Haar,
ins Herze mir Wurzeln und Dornengezweig.
Mein Träumen wird Schlafen, das Werden zum War,
wenn ich mich vorm Tode, vorm Tode verneig.

 
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