LYRIKBOX
WOLKENPOESIE
GEDANKENFERNE
HERZFLÜSTERN
FIEBERHAUT
OHNMACHTSKREISE
Rot
Tote Fliege
Süsses Gift
Hinter den Masken
Sie
Sehnsuchtsmalerei
Im letzten Wort
Schösse der Nacht
Die Puppennäherin
Die Möwe
Rose und Nelke
Portugiesische Galeere
Wintersturm
Winter
Winterherz
Hunger
Jenseitspfade
Neonnacht
ZAUBERWELTEN
WÖRTERSALZ
MORGENLICHTER
PROJEKTE
KONTAKTE
DAS GÄSTEBUCH


Gehüllt in trübem Atem
verheissen schwarze Sänger Not.
Grün verblasst und stirbt in Raten.
Dunst’ger Hauch verheisst den Tod.  

Nebelgraue Schwaden
ziehen durch Gassen - menschenleer.
Als ob das Leben würd entfliehen
so todesweh, so schwer.  

Ein leichenblasser Rund
taucht die Welt in fahlen Schein,
in Traurigkeit die Stund,
die schwindet aus dem Sein.  

Grün erblasst zu mattem Grau
und letzte Farben schwinden.
Süsses Gift von Nebeltau
lässt die Welt den Tode finden.

 
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