Der Himmel legt all Licht auf Erden sacht
danieder,
so wie zum Abschied flirrt’s als letzte
Sonnenspur.
Es ist, wie wenn er leis dem Lande schlöss’
die Lider,
das nunmehr müd entschläft der weichen
Farbkontur.
Ein Silberzwirn verfängt sich bald im
Sommerflieder,
und Perlen reihen sich auf nächtlichschwarze
Schnur.
Mir ist, als kehr im Sternenfunkeln alles
wieder,
was Traum geworden ist, gewahr der Lichtnatur.
Du schenktest mir aus blassazurnen
Himmelsschalen,
als es ganz tief in dir von dunklen Nächten
sang,
dein Sommerfiligran aus abendlichem Strahlen.
Du gingst aus dieser Welt, dem Horizont
entlang,
mit einem Lächeln, mir den Abschied weich zu
malen,
und kehrst zurück - mit jedem Sonnenuntergang.