Als ob im Zentrum sturmerwachter
Sehnsuchtsbecken,
konzentrisch sich das leise Wortstein zweier
Hände
gewahr sich seines Liedes würde, klangerwecken
zwei Leiber sich, die unsren, ihrer
Meeresstrände.
Der wilden Dünung maritime Brandungsdecken
ummanteln unsrer liebend Körper Sinnesbrände.
Getrunken, um des andren salz'ge See zu
schmecken,
zerfliessen wir zu Poesie der Liebesbände.
Gezeitengleich umflutet unsrer Meere Lust
den Strand, entflüstert sich zu leisem Nein,
entstummt sich unsren singend Mündern, unsrer
Brust,
und fliesst ins blaue Meer zurück, um uns
allein,
des Sehnsuchtsweckens einer Muschel sich
bewusst,
bald Traumesecho nur von einst'gem Klang zu
sein.