Die Physis, Form und
Preisgegebenheit,
erlöst die Nacht aus
ihrer Tagkontur,
enthebt all Sein aus
seiner Wesenszeit,
was bleibt ist vage -
eine Daseinsspur.
Der Morgen fügt, was
von Gestalt befreit,
zu fester Form, und
Schein wird zu Figur,
hüllt Schemen ein in
ihre Stofflichkeit,
all Sein wird neu
- gewahr der Lichtnatur.
Was wir als Bild im
unsrem Schlaf erdacht,
ist hüllenlos und
sucht, um Licht zu sein,
den Weg zum Herz aus
dieser einen Nacht.
Zum Glück gereicht das
Träumen nicht allein.
Wer liebend in des
andren Arm erwacht,
in dessen Herz kehrt
jenes Lichte ein.