LYRIKBOX
WOLKENPOESIE
GEDANKENFERNE
HERZFLÜSTERN
Die Liebe und der Löwenzahn
Gut Nacht
Göttermund
Fensterherzen
Elysium
Dissonanz
Die Lüge meiner Liebe
Der Liebe Wein
Das Bündnis der Umarmung
Atem I
Atem II
Atem III
Zurück ins Paradies
Deine
Manchmal
Eisherzschmelze
Weihnachtsherzen
Der Tanz um eine Mitte
Erntefest
Spiegel der Liebe
Märzenveilchen
Lichtformen
Mohnblüte
FIEBERHAUT
OHNMACHTSKREISE
ZAUBERWELTEN
WÖRTERSALZ
MORGENLICHTER
PROJEKTE
KONTAKTE
DAS GÄSTEBUCH


Wie Feuer brennt dies Land, wenn flammenschau’nde Töne
den Herbst in scharlachrote Farbenfelle hüllen.
Durchwärmt ein Licht dies bernsteintau’nde Schöne,
will Zeit den Hain mit letzter Sommerhelle füllen.  

Wenn Wälder jenes Kolorit von Golde haben,
das Inn’re jedes Blattes letzte Lebensfülle hält,
erfreuen uns des Herbstes süße, holde Gaben,
wenn windgepeitscht des Baumes bunte Hülle fällt.  

Wem klingt die eigne Herbstesmelodie, der singe,
wenn Zeit mit roter, reifer Frucht uns Leben gibt.
Es reift manch Herz an jener Poesie der Dinge,
wird selbst erfüllt, will Herbsteswärme geben, liebt.

 
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