Wie Feuer brennt dies Land, wenn
flammenschau’nde Töne
den Herbst in scharlachrote Farbenfelle
hüllen.
Durchwärmt ein Licht dies bernsteintau’nde
Schöne,
will Zeit den Hain mit letzter Sommerhelle
füllen.
Wenn Wälder jenes Kolorit von Golde haben,
das Inn’re jedes Blattes letzte Lebensfülle
hält,
erfreuen uns des Herbstes süße, holde Gaben,
wenn windgepeitscht des Baumes bunte Hülle
fällt.
Wem klingt die eigne Herbstesmelodie, der
singe,
wenn Zeit mit roter, reifer Frucht uns Leben
gibt.
Es reift manch Herz an jener Poesie der Dinge,
wird selbst erfüllt, will Herbsteswärme geben,
liebt.