Wo sehnsuchtsvoll zwei Körper sich umsingen,
klärt Harmonie die einst’ge Dissonanz.
Zwei Leiber ob der Achsendrehung schwingen,
zum Klang geladen um der Mitte Resonanz.
Wo Laute sinnberauscht in Worte dringen,
zu einer Stimme werden, weicht Distanz.
Zwei Körper bald als Liede leis verklingen,
um Lied zu werden selbst in einem Tanz.
Der Klang der Saite an des einen Brust,
der um des andren Leibes Nähe kreist,
wird Vibration, Beschallung lauter Lust,
wird Argwohn, der das dumpfe Echo speist,
wenn jener Missklang falscher Liebe just
die Melodie aus ihrer Mitte reißt.