Noch ist ihr Blumenkleid in schlichtem Stil
gefaltet,
wenn sommerwärts sie hin in tiefen Träumen
sinken,
wo Schmetterlinge von den grünen Säumen
trinken
und flüstern, wie ein Kranz sie baldig
vielgestaltet.
Es scheint, als würden sie noch ihre Kräfte
schönen,
als erste gelbe Sonnenfilamente zünden,
die bald in rund-ovale Blattakzente münden
und tausendfach im Feld die langen Schäfte
krönen.
So wie sie auch voll Stolz gen Himmel wachsen,
eilen,
färbt Dämmerlicht die goldnen Sommerlenden
ocker;
im Herbst falln sie von schlappen
Stängelenden, locker,
wenn unlängst Meisen auf den Samenachsen
weilen.
So sind wir selbst der Traum in diesem hehren
Keim,
in Gottes Sonnenblumenfeld, und kehren heim.