In Gold umflackern
tausend Flammen einen Geist,
der ruhelos, der
grünen Augenblicken immanent,
uns alles sagt, und
doch des Wortseins sich entreisst,
allwissend dort im
glühend Kohlebecken brennt.
Smaragdinferno, das um
altes Wissen kreist,
pupillenengend, alle
stille Tröstung kennt,
das tief in unsre wunde Menschenseele reist,
und dort uns flüsternd
Worte der Genesung nennt.
Im leisen Flackern,
dem der Kerze wesensgleich,
verlöscht dein Feuer,
dunkelt hier dein müdes Rund.
Bleibst unverstanden
du, erkrankt dein Seelenreich,
verlässt im letzten
Funken deinen Kohlegrund.
Ein Blinzeln schläft
die schweren Lider daunenweich,
und träumt dich fort
in deiner letzten Erdenstund.