
Man reicht uns unsre Streckenkarten,
auf unsre Namen hin vergeben.
Wir setzen uns nach
langem Warten
in unsren Zug, in unser Leben.
Der Schaffner winkt, der Zug fährt los,
der Bahnhof bleibt verlassen stehn.
Und wir noch auf dem Mutterschoss
die Welt mit Kinderaugen sehn.
Der Zug hält bald zum ersten Mal,
steht still auf dem Geleise,
und Fremde aus dem Wartesaal
begleiten meine Weiterreise.
Immer wieder füll’n die Plätze
sich mit Fremden, Freunde geh’n.
Immer sind’s die gleichen Sätze:
Guten Tag, Auf wiederseh’n.
Der Zug steht still in einem Ruck.
Ein Wort von tiefster Emotion,
noch ein Kuss, ein Händedruck,
denn hier ist meine Endstation.
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