D ie keusche Scham bedeckt mit d’Armors
Muscheln,
A ls Kleid ein Blühen weisslichblasser Wicken.
M adame, ihr lasst den kalten Marmor duscheln
-
A mour, Amour - mit kühnen Wasserblicken.
S o wie sein Blau sich auf die Schalen
richtet,
Z erfließt es nun, aus allen Stellen quillend,
E rdreistend es sich zu Spiralen schichtet.
N ie wirst du Durst an diesen Quellen stillen.
E s blühen Rosen, die der Weihung fragen,
R ubinen gleich, und
rote Fluten gießen,
R efugien, wo ihr nebst der Mauer thront.
O h Rosen, lasst sie
die Befreiung wagen,
S ich von den Wassern hin zum Guten fließen,
E rwachen unterm fahlen Trauermond.