LYRIKBOX
WOLKENPOESIE
Winterspaziergang
Wolkenpoesie I
Wolkenpoesie II
Wolkenpoesie III
Wolkenpoesie IV
Puderzuckermunkeln
Ein letztes Rosenblütenblatt
Apfelblütentraum
Maienlichter
Sommerlinde
Mondpoesie I
Mondpoesie II
Mondpoesie III
Mondpoesie IV
Mondpoesie V
Mondpoesie VI
Am Seerosenweiher
Rittersporn
Ätherbrandung
Frühlingsaquarell
Frühlingsblumenwortgirlande
Frühlingssträusschen
Weiss wie Schnee
Klangspaziergang
Neue Heimat
Herbstkind
Regen
Bäume
Die letzte Rose
Herbstlicht
Die Muschel
Winterstaffelei
Lavendelkissen
Mit Blumen durchs Jahr
Frühlingserahnen
Orchidee
Die Sprache der Blumen
Mittagssonne
Lunablaue Poesie
Nachtsilber
Bernsteinaugen
Blaue Iris
Damaszenerrose
GEDANKENFERNE
HERZFLÜSTERN
FIEBERHAUT
OHNMACHTSKREISE
ZAUBERWELTEN
WÖRTERSALZ
MORGENLICHTER
PROJEKTE
KONTAKTE
DAS GÄSTEBUCH


So wie du mich gar zärtlich greifst
und deine Blicke in mich gehen,
so lautlos meine Seele streifst -
dann ist's, als würdest du verstehen.

Du schenkst mir Wärme und Vertrauen
mit deinem Blick, dem losgelösten.
Dein tiefes Mauzen, dein Miauen
versucht mich sanft hinwegzutrösten.

Zwei Katzenmonde heissen mich
in grünen Feuern zu verweilen,
Smaragdgestirne weiten sich,
den Kummer, alle Not zu heilen.

Du trocknest tröstend mir das Leid,
mir alle Tränen vom Gesicht,
und deine Blicke reichen weit
ins Herz hinein als Freundschaftslicht.

Du nickst Verstehen mit dem weisen,
so treuem Blick, dem Bernsteinmond.
Wer könnte jemals noch bestreiten,
dass eine Seele in dir wohnt?

 
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