
So wie du mich gar
zärtlich greifst
und deine Blicke in mich gehen,
so lautlos meine Seele streifst -
dann ist's, als würdest du verstehen.
Du schenkst mir Wärme und Vertrauen
mit deinem Blick, dem losgelösten.
Dein tiefes Mauzen, dein Miauen
versucht mich sanft hinwegzutrösten.
Zwei Katzenmonde heissen mich
in grünen Feuern zu
verweilen,
Smaragdgestirne weiten
sich,
den Kummer, alle Not
zu heilen.
Du trocknest tröstend mir das Leid,
mir alle Tränen vom Gesicht,
und deine Blicke reichen weit
ins Herz hinein als Freundschaftslicht.
Du nickst Verstehen mit dem weisen,
so treuem Blick, dem Bernsteinmond.
Wer könnte jemals noch bestreiten,
dass eine Seele in dir wohnt?
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