LYRIKBOX
WOLKENPOESIE
Winterspaziergang
Wolkenpoesie I
Wolkenpoesie II
Wolkenpoesie III
Wolkenpoesie IV
Puderzuckermunkeln
Ein letztes Rosenblütenblatt
Apfelblütentraum
Maienlichter
Sommerlinde
Mondpoesie I
Mondpoesie II
Mondpoesie III
Mondpoesie IV
Mondpoesie V
Mondpoesie VI
Am Seerosenweiher
Rittersporn
Ätherbrandung
Frühlingsaquarell
Frühlingsblumenwortgirlande
Frühlingssträusschen
Weiss wie Schnee
Klangspaziergang
Neue Heimat
Herbstkind
Regen
Bäume
Die letzte Rose
Herbstlicht
Die Muschel
Winterstaffelei
Lavendelkissen
Mit Blumen durchs Jahr
Frühlingserahnen
Orchidee
Die Sprache der Blumen
Mittagssonne
Lunablaue Poesie
Nachtsilber
Bernsteinaugen
Blaue Iris
Damaszenerrose
GEDANKENFERNE
HERZFLÜSTERN
FIEBERHAUT
OHNMACHTSKREISE
ZAUBERWELTEN
WÖRTERSALZ
MORGENLICHTER
PROJEKTE
KONTAKTE
DAS GÄSTEBUCH


Der Himmel ist bestickt mit Sternenbahnen,
mit schwarzem Stoff das Erdenrund behangen.
Der Frühling schlummert unter kalten Planen              
von Wintervlies und scheint im Eis gefangen.  

Doch küsset sacht im Schlaf ein Dufterahnen
ihm erstes Rot auf bläulichblasse Wangen.
Als Bild von Grün auf glitzerporzellanen
Dezemberschollen weicht die Nacht dem Bangen.  

Es hat der Traum zur Wirklichkeit gefunden
und küsst das Schlummerland zu neuem Leben,
so scheu, im ersten Licht der Morgenstunden.  

Wie bunt erwacht nun alles Hoffnungsstreben,
will ambergelb die Fluren warmgesunden,
noch schläfrig, allem Wachsein Farbe geben.

 
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