LYRIKBOX
WOLKENPOESIE
Winterspaziergang
Wolkenpoesie I
Wolkenpoesie II
Wolkenpoesie III
Wolkenpoesie IV
Puderzuckermunkeln
Ein letztes Rosenblütenblatt
Apfelblütentraum
Maienlichter
Sommerlinde
Mondpoesie I
Mondpoesie II
Mondpoesie III
Mondpoesie IV
Mondpoesie V
Mondpoesie VI
Am Seerosenweiher
Rittersporn
Ätherbrandung
Frühlingsaquarell
Frühlingsblumenwortgirlande
Frühlingssträusschen
Weiss wie Schnee
Klangspaziergang
Neue Heimat
Herbstkind
Regen
Bäume
Die letzte Rose
Herbstlicht
Die Muschel
Winterstaffelei
Lavendelkissen
Mit Blumen durchs Jahr
Frühlingserahnen
Orchidee
Die Sprache der Blumen
Mittagssonne
Lunablaue Poesie
Nachtsilber
Bernsteinaugen
Blaue Iris
Damaszenerrose
GEDANKENFERNE
HERZFLÜSTERN
FIEBERHAUT
OHNMACHTSKREISE
ZAUBERWELTEN
WÖRTERSALZ
MORGENLICHTER
PROJEKTE
KONTAKTE
DAS GÄSTEBUCH


Die Welle körperstreichelt sie mit salz’gem Fächer,
derweil sie träumt im körnigwarmen Ockersand.
Spiralgewunden laufen bunte Muscheldächer
zur Spitze hin aus filigranstem Farbenband.  

Das Wellenrauschen strömt ins Inn’re der Gemächer;
sie atmet ein die Meeresfreiheit, dort am Strand.
Doch merklich wird ihr Brandungsflüstern immer schwächer,
liegt sie dem Perlentaucher bald in seiner Hand.  

Am Mund der Muschel horch er, für sein Fernweh offen,
und lauscht den Brisen, die den Gängen innewohnen.
Tief drinnen doch, bleibt jenes Atmen ihm verschlossen,  

dies Traumexil aus Zeitenferne und Äonen.
In körnigwarmen Ockersand legt er sein Hoffen,
in seine Muschel, lauscht des Meeres Jahrmillionen…

 
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