Die Welle körperstreichelt sie mit salz’gem
Fächer,
derweil sie träumt im körnigwarmen Ockersand.
Spiralgewunden laufen bunte Muscheldächer
zur Spitze hin aus filigranstem Farbenband.
Das Wellenrauschen strömt ins Inn’re der
Gemächer;
sie atmet ein die Meeresfreiheit, dort am
Strand.
Doch merklich wird ihr Brandungsflüstern immer
schwächer,
liegt sie dem Perlentaucher bald in seiner
Hand.
Am Mund der Muschel horch er, für sein Fernweh
offen,
und lauscht den Brisen, die den Gängen
innewohnen.
Tief drinnen doch, bleibt jenes Atmen ihm
verschlossen,
dies Traumexil aus Zeitenferne und Äonen.
In körnigwarmen Ockersand legt er sein Hoffen,
in seine Muschel, lauscht des Meeres
Jahrmillionen…