LYRIKBOX
WOLKENPOESIE
Winterspaziergang
Wolkenpoesie I
Wolkenpoesie II
Wolkenpoesie III
Wolkenpoesie IV
Puderzuckermunkeln
Ein letztes Rosenblütenblatt
Apfelblütentraum
Maienlichter
Sommerlinde
Mondpoesie I
Mondpoesie II
Mondpoesie III
Mondpoesie IV
Mondpoesie V
Mondpoesie VI
Am Seerosenweiher
Rittersporn
Ätherbrandung
Frühlingsaquarell
Frühlingsblumenwortgirlande
Frühlingssträusschen
Weiss wie Schnee
Klangspaziergang
Neue Heimat
Herbstkind
Regen
Bäume
Die letzte Rose
Herbstlicht
Die Muschel
Winterstaffelei
Lavendelkissen
Mit Blumen durchs Jahr
Frühlingserahnen
Orchidee
Die Sprache der Blumen
Mittagssonne
Lunablaue Poesie
Nachtsilber
Bernsteinaugen
Blaue Iris
Damaszenerrose
GEDANKENFERNE
HERZFLÜSTERN
FIEBERHAUT
OHNMACHTSKREISE
ZAUBERWELTEN
WÖRTERSALZ
MORGENLICHTER
PROJEKTE
KONTAKTE
DAS GÄSTEBUCH


Novemberflüstern trägt ihr Herz ins Farbenleise,
so zärtlich sacht, um sattes Rot ihr abzulieben.
Ins Zentrum fließen ihrer Lebensstrudel Kreise,
kein einzig welkes Blütenblatt ist ihr geblieben.  

Der Wind gewahrt sich ihre Blöße blättchenweise,
hat sie ans Ende ihrer Zeit und Lust getrieben.
Ins Innere geht der Rose stille Heimwärtsreise,
zu weißem Grund, von Ahnung filigran beschrieben.  

So lässt sie nun ihr Herz in Schlaf und Traume heben,
wenn’s winterflüsternd um Exil und Heimat weht.
Von milden Sommertagen ist ihr Hoffnungsstreben,  

wenn schwach ihr müder Leib, doch nicht ihr Wesen geht.
Dereinst wird Seide sie mit Röte neu umleben,
gewanden, wenn der Kreis sich bald nach außen dreht.

 
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