Der herbstlich Wälder rot verglühter
Farbenbrand
entträumt sich seines Feuers, das einst Heimat
war,
entstirbt dem Mutterschoss, in dem es Werdung
fand,
und Sommer sich mit gleichem Flammentraum
gebahr.
In blassen Nebeln atmet winterbanges Land
sein letztes Herbstsein aus, und Tod wird ihm
gewahr.
Nimmt Kälte auch das sterbend Kind bei seiner
Hand,
so glimmt doch Glut in dem sich schliessend
Augenpaar.
Ein Wissen ist's, um jene Farbenzauberein,
entschlummert sich das Kind der Lebensmacht.
Wenn Frühling einst aus blauem Schoss erwacht,
aus weisser Eisesasche sich gebärt und rein
dem Feuer sich ergibt , wird Land ihm Heimat
sein
- noch
ist Asyl ihm kohleschwarze Winternacht.