Wenn Haine hehr zu
prunken Farbextasen neigen,
so weiht die Zeit das Land mit letztem Lichtersegen.
Wenn herbe Düfte uns in unsre Nasen steigen
und leuchtend Bilder sich auf die Gesichter legen,
dann sind wir Melodien in diesem schwankend Reigen,
des Herbstes Lied auf jenen laubverwehten Stegen.
Wie wir, uns um ein Flüstern rankend, schweigen,
dann werden Schatten bald zu unsren steten Wegen.
Das Lied der kalten Eiseswinde schwendet
Ähren,
entrückt des farbenblassen Ockerschwalles Eben.
Wo Leben nun zu Nebeln hin sich wendet, schären
die Echos ins Verstummen eines Schalles, weben
die Stille, wo das bunte Klangsein endet, schwären
wie Wunden, lassen alles weichen, alles schweben.