LYRIKBOX
WOLKENPOESIE
Winterspaziergang
Wolkenpoesie I
Wolkenpoesie II
Wolkenpoesie III
Wolkenpoesie IV
Puderzuckermunkeln
Ein letztes Rosenblütenblatt
Apfelblütentraum
Maienlichter
Sommerlinde
Mondpoesie I
Mondpoesie II
Mondpoesie III
Mondpoesie IV
Mondpoesie V
Mondpoesie VI
Am Seerosenweiher
Rittersporn
Ätherbrandung
Frühlingsaquarell
Frühlingsblumenwortgirlande
Frühlingssträusschen
Weiss wie Schnee
Klangspaziergang
Neue Heimat
Herbstkind
Regen
Bäume
Die letzte Rose
Herbstlicht
Die Muschel
Winterstaffelei
Lavendelkissen
Mit Blumen durchs Jahr
Frühlingserahnen
Orchidee
Die Sprache der Blumen
Mittagssonne
Lunablaue Poesie
Nachtsilber
Bernsteinaugen
Blaue Iris
Damaszenerrose
GEDANKENFERNE
HERZFLÜSTERN
FIEBERHAUT
OHNMACHTSKREISE
ZAUBERWELTEN
WÖRTERSALZ
MORGENLICHTER
PROJEKTE
KONTAKTE
DAS GÄSTEBUCH


Wenn Haine hehr zu prunken Farbextasen neigen,
so weiht die Zeit das Land mit letztem Lichtersegen.
Wenn herbe Düfte uns in unsre Nasen steigen
und leuchtend Bilder sich auf die Gesichter legen,

dann sind wir Melodien in diesem schwankend Reigen,
des Herbstes Lied auf jenen laubverwehten Stegen.
Wie wir, uns um ein Flüstern rankend, schweigen,
dann werden Schatten bald zu unsren steten Wegen.

Das Lied der kalten Eiseswinde schwendet Ähren,
entrückt des farbenblassen Ockerschwalles Eben.
Wo Leben nun zu Nebeln hin sich wendet, schären

die Echos ins Verstummen eines Schalles, weben
die Stille, wo das bunte Klangsein endet, schwären
wie Wunden, lassen alles weichen, alles schweben.

 
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