
Primulär in vielen Gärten
blühen sie zur Frühlingszeit,
hinterlassen bunte Fährten,
wenn’s in Beeten grün gedeiht.
Schlüssig sind sie sich schon lange,
viele gelbe Blümelein,
wolln im Hain und an dem Hange
uns ein Frühlingssträusschen sein.
Gans in Weiss zierst du die Auen,
du mein Frühlingsblumenkind,
willst ins Frühlingsherz mir schauen
gelben Äugleins, ganz geschwind.
Viele blaue Sternchen glühen
und sie flehn: „Vergiss uns nicht!“,
wollen in den Himmel blühen,
hin zum andren Frühlingslicht.
Weiss- und graumelierte Kätzchen,
dort im Weidenkorb erwacht,
strecken frühlingsforsch die Tätzchen,
wenn der Lenz mit ihnen lacht.
Bekränz das Land mit Farbgirlanden
und erfreu uns, Frühling, bunt,
knüpf die warmen Liebesbanden,
küss mit deinem Veilchenmund!
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