
In Blau und Rot und Bersteinglanz
gemalten Frühlingsaquarellen,
erhellt der Sonne Lichterkranz
schwarzgetuschte Winterstellen.
Trunken dämmert grün das Grau
als Wirklichkeit aus seinem Traum,
weint frühlingsklaren Morgentau,
haucht Leben in den Frühlingsbaum.
Von Wolkenbläsern raunt der Hain -
es lauscht ihm meine Künstlerhand.
Als
müsst er selbst im Pinsel sein,
tropft Frühling über’n Bilderrand.
Die Farbe will im Bild nicht weilen -
mein Herz sehnt sich nach Euphonie -
und rinnt in meine Dichterzeilen,
und meine Frühlingspoesie.
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