Ich sitz auf meiner
Bank am Sommerweiher
und kehr zurück zu
meiner Seele Quelle,
hüll Alltag in den feinen
Zauberschleier,
voll Sommerfarben,
hier an dieser Stelle.
Konzentrisch weitet
sich die erste Welle;
sie atmet aus, wie
meine Seel’, wird freier,
umspielt das Bein von
einem Silberreiher.
Es schillert grün und
blau die Prachtlibelle.
Entspannt vergess’ ich
Kummer, alle Sorgen.
Die Seele breitet ihre
Flügel weit
und trägt die Hoffnung
in dies ferne Morgen.
Gelöst von allem
Dasein, aller Zeit,
so fühl ich mich,
befreit uns so geborgen,
als plötzlich dort ein
schwarzer Rabe schreit…