LYRIKBOX
WOLKENPOESIE
Winterspaziergang
Wolkenpoesie I
Wolkenpoesie II
Wolkenpoesie III
Wolkenpoesie IV
Puderzuckermunkeln
Ein letztes Rosenblütenblatt
Apfelblütentraum
Maienlichter
Sommerlinde
Mondpoesie I
Mondpoesie II
Mondpoesie III
Mondpoesie IV
Mondpoesie V
Mondpoesie VI
Am Seerosenweiher
Rittersporn
Ätherbrandung
Frühlingsaquarell
Frühlingsblumenwortgirlande
Frühlingssträusschen
Weiss wie Schnee
Klangspaziergang
Neue Heimat
Herbstkind
Regen
Bäume
Die letzte Rose
Herbstlicht
Die Muschel
Winterstaffelei
Lavendelkissen
Mit Blumen durchs Jahr
Frühlingserahnen
Orchidee
Die Sprache der Blumen
Mittagssonne
Lunablaue Poesie
Nachtsilber
Bernsteinaugen
Blaue Iris
Damaszenerrose
GEDANKENFERNE
HERZFLÜSTERN
FIEBERHAUT
OHNMACHTSKREISE
ZAUBERWELTEN
WÖRTERSALZ
MORGENLICHTER
PROJEKTE
KONTAKTE
DAS GÄSTEBUCH


Es hängt das Blütenblatt von meiner Rose
am Stiele- dunkelt traurig, längst verdorrt,
wie letzte Sommerfeuerfarbe, lose.
- Bald bläst der Wind es in den Spätherbst fort.

Es drang ein Singen einst in Julinächte, leis,
das lebensflüsternd heute doch verklingt.
Das Jahr beschliesst den Rosenmondenkreis,
bald Nebel jede Farbe grau verschlingt.

Es nimmt der Wind das Feuer aus der Schale,
das Rosenblütenblatt von seinem Saum.
Am Himmel preisen satte Sommermale

der Rose Wesen, dort in hehrem Raum.,
-doch gehen über sie ins Nebelfahle,
vergessen bald den süßen Sommertraum.

 
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