LYRIKBOX
WOLKENPOESIE
GEDANKENFERNE
HERZFLÜSTERN
FIEBERHAUT
OHNMACHTSKREISE
ZAUBERWELTEN
WÖRTERSALZ
Männergeheimnisse I
Der Arsch
Mein geliebtes Klo
Tiefkühlkost
Klärchens Haare
Der schizophrene Liedermacher
Zoomanzipation
Advent, Advent
Der Kuhfladen
Moritat vom roten Mann
Braun'sche Röhre
Hildes Harnverhalten
e-mail für dich
Amors Pfeile
Satire light
Benediktenwurz
Die Fliege
Der tragische Goldfisch
Madame Butterfly
Der tragische Pinguin
Höckerhypothesen
Glaubenskrise
Mein Tintenfisch
Eine kleine Nachtmusik
Das sockenphänomen
Musekusskuss
Klischee
Zeichensetzung
Mäh-Drescher
Mit dem Schwanz gewedelt
Karma
Die Bremer Stadtmusikanten
Der Aufkleebär
Schnakenjagd
Sommerliebe
Stille Wasser
Beim Psychiater
Bitte im Stehen pinkeln
Humor ist, wenn man nicht mehr lacht
Verkehrskontrolle
Die tragische Spinne
Zur Kur
MORGENLICHTER
PROJEKTE
KONTAKTE
DAS GÄSTEBUCH


Des Morgens auf dem Butterbrot
ging auf der Marmelade,
trotz Einhalt, den ich ihr gebot,
die Fliege ihrer Pfade.  

So wie ich fuchtelnd sie verscheut,
kam sie zurück geflogen.
Rebellisch hat sie mich gedeucht
und reichlich ungezogen. 

 Ich schlug mit Messern nach dem Vieh,
doch wurd’s ihr nicht sehr bange,
stattdessen flog sie nun zum Brie;
ich griff zur Tötungsstange.  

Sie floh dahin ganz elegant
vom Käse weg zur Tasse.
Ich schlug fest zu, war Elefant,
vergoss die braune Masse,  

zerschlug Geschirr, zum Hieb parat,
zuletzt auch noch die Vase.
Doch alles was die Fliege tat;
sie flog mir um die Nase.  

Die Fliege, wahrhaft, ist verrucht,
ich war grad am erwachen,
hat mich am Krankenbett besucht,
mich spöttisch auszulachen!

 
Top