
Dem schizophrenen Liedermacher,
dem waren stets die Lider schwer.
So voller Sorgen mied er Lacher,
und letztlich, letztlich schied er leer…
Er hegte stetig seinen Groll,
wenn sorgenschwer er Saiten strich
und wusst’ nie ob er greinen soll.
Persönlichkeiten streiten sich…
Stets war in seinen Saiten Wehn,
wie sehr er seines Leben bangte.
Er liess sein „Ich“ die Weiten sehn;
der Stimmenwirrnis Beben langte…
So wie ich heut’ die Kerzen halt
und seinen letzten Zwist besinge,
so wird’s auch mir im Herzen kalt,
das „Sind“ und „Seid“
und „Bist“ bezwinge…
|