LYRIKBOX
WOLKENPOESIE
GEDANKENFERNE
HERZFLÜSTERN
FIEBERHAUT
OHNMACHTSKREISE
ZAUBERWELTEN
WÖRTERSALZ
Männergeheimnisse I
Der Arsch
Mein geliebtes Klo
Tiefkühlkost
Klärchens Haare
Der schizophrene Liedermacher
Zoomanzipation
Advent, Advent
Der Kuhfladen
Moritat vom roten Mann
Braun'sche Röhre
Hildes Harnverhalten
e-mail für dich
Amors Pfeile
Satire light
Benediktenwurz
Die Fliege
Der tragische Goldfisch
Madame Butterfly
Der tragische Pinguin
Höckerhypothesen
Glaubenskrise
Mein Tintenfisch
Eine kleine Nachtmusik
Das sockenphänomen
Musekusskuss
Klischee
Zeichensetzung
Mäh-Drescher
Mit dem Schwanz gewedelt
Karma
Die Bremer Stadtmusikanten
Der Aufkleebär
Schnakenjagd
Sommerliebe
Stille Wasser
Beim Psychiater
Bitte im Stehen pinkeln
Humor ist, wenn man nicht mehr lacht
Verkehrskontrolle
Die tragische Spinne
Zur Kur
MORGENLICHTER
PROJEKTE
KONTAKTE
DAS GÄSTEBUCH


Der Arsch, er prangt bei Jung und Alt,
mal ist er haarig, mal auch nicht,
doch immer lacht als Mund der Spalt;
im Liegen grinst das Arschgesicht.  

Der Arsch liebt Streicheln, auch mal Schläge
und dient als Polster auf dem Thron,
er gilt im Lift als Nervensäge
und Ursprung für manch schlechten Ton.  

Der Arsch, er bläht gern, und er windet
und peinigt unsre feinen Nasen,
er öffnet, was sich sonst verbindet
und liebt es deftig auszublasen.  

Der Arsch pfeift Lieder, Moll und Dur,
weil er schliesslich „Mensch“ halt ist,
und produziert doch letztlich nur
einen grossen Haufen Mist.

 
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